koehle heilmittelTraditionelle Europäische Medizin

Frischpflanzentinkturen

Zinnkraut

Paracelsus Herstellung

Systemzuordnung: Blase, Niere, Lunge

Bereits im Altertum wurde der Ackerschachtelhalm oder Zinnkraut als Lieferant von Kieselsäure geschätzt. Dioskurides lobt seine blutstillende Kraft und Plinius der Ältere behauptet über ihn sogar, dass die blutstillende Kraft so groß sei, dass es genüge, ihn bloß in der Hand zu halten. Entwicklungsgeschichtlich betrachtet ist der Ackerschachtelhalm mit über 400 Millionen Jahren eine sehr alte Pflanze.
Zinnkraut wird angewendet bei bakteriellen und entzündlichen Erkrankungen der ableitenden Harnwege, Harn- und Nierengrieß, Blasenkrampf, Blasenschwäche, Urinverhalten, Bettnässen und chronischer Blasenreizung. Auch zur Blutstillung bei zu starken Monatsblutungen der Frau, bei Nasen-, Lungen- und Magenblutungen, rissigen Fingernägeln und Haarausfall, bei Gicht und rheumatischen Beschwerden, bei Schwellungen und Frostschäden sowie als Adjuvans (Hilfsmittel) bei tuberkulösen Erkrankungen wird die Heilpflanze eingesetzt. Sie ist eines der besten Lungenmittel, hilft bei chronischer Bronchitis, auch bei Magengeschwüren, Mastdarmfisteln, Prostataschwellungen, Prostataentzündung findet sie Anwendung. Zinnkraut hat eine blutkörperbildende Wirkung.

Inhaltsstoffe: klares Wasser, Alkohol, frische Zinnkrautblätter (kbA)

Einnahmeempfehlung: 3 x täglich 7 - 14 Tropfen vor dem Essen

Warnhinweise: Bei Schwangerschaft konsultieren Sie bitte vor der Einnahme den Arzt. Außerhalb der Reichweite von kleinen Kindern aufbewahren.
Kontraindikationen: keine bekannt
Lagerung: Zimmertemperatur

Zinnkraut
5665100 ml23,-