(siehe auch "Frischpflanzentinkturen")
Die Nutzung als Heilpflanze ist vielleicht schon den frühen Jäger- und Sammlerkulturen Eurasiens zuzuschreiben. Die ersten historischen Zeugnisse als Nutzpflanze in Europa liefert Plinius (79 n. Chr.). Der Anbau in Deutschland und Frankreich erfolgte im 8. Jahrhundert. Bereits Hildegard von Bingen erkannte die bitterhaltigen Inhaltsstoffe des Hopfens, Ernährungsexperten heute zitieren gerne aus ihrem Wissensschatz.
Traditionell werden Zubereitungen aus Hopfenzapfen bei Unruhezuständen und nervösen Einschlafstörungen verwendet. Die Zapfen wirken appetitanregend, magen- und darmkräftigend, bei nervösem Durchfall und nervösem Darmleiden. Auch bei nervösen Herz- und Magenbeschwerden, Wechseljahrsbeschwerden und Menstruationsstörungen. Die antibakteriell und antimykotisch wirkenden Bitterstoffe werden äußerlich zur Behandlung schlecht heilender Wunden verwendet.
Inhaltsstoffe: klares Wasser, Alkohol, frische Hopfenblüten, -zapfen (kbA)
Einnahmeempfehlung: 3 x täglich 7 - 14 Tropfen vor dem Essen
Warnhinweise: Bei Schwangerschaft konsultieren Sie bitte vor der Einnahme den Arzt. Außerhalb der Reichweite von kleinen Kindern aufbewahren.
Kontraindikationen: keine bekannt
Lagerung: Zimmertemperatur
| Hopfen | ||
| 5788 | 100 ml | 23,- |