Die erste nachweisliche Verwendung der Droge als Urologikum geht auf den in Frankreich, Italien und Spanien tätigen Arzt Arnold von Villanova (etwa 1240-1311) zurück. Seine Ausführungen über die Wirkung der Goldrute sind ein historisch interessantes Beispiel für die exakte schriftliche Weitergabe der Erfahrungsheilkunde im späten Mittelalter. Villanovas Beobachtungen sind in den letzten Jahrzehnten durch die moderne Arzneipflanzenforschung gefestigt und erklärbar geworden.
Zubereitungen aus dem Goldrutenkraut werden zur Durchspülungstherapie bei entzündlichen Erkrankungen der ableitenden Harnwege, bei Harnsteinen und Nierengrieß angewendet. Extrakte daraus kommen zur Behandlung der Reizblase - vermehrter Harndrang, Schmerzen und Brennen beim Wasserlassen -, bei chronischen Hautausschlägen zum Einsatz. In der Volksheilkunde wird es als Wundheilmittel, bei rheumatischen Beschwerden, Gicht und Prostataerkrankungen genutzt.
Inhaltsstoffe: klares Wasser, Alkohol, frische Goldrutenblüten (kbA)
Einnahmeempfehlung: 3 x täglich 7 - 14 Tropfen vor dem Essen
Warnhinweise: Bei Schwangerschaft konsultieren Sie bitte vor der Einnahme den Arzt. Außerhalb der Reichweite von kleinen Kindern aufbewahren.
Kontraindikationen: keine bekannt
Lagerung: Zimmertemperatur
| Goldrute | ||
| 5610 | 100 ml | 23,- |