koehle heilmittelTraditionelle Europäische Medizin

Frischpflanzentinkturen

Berberitze

Paracelsus Herstellung

Systemzuordnung: Darm, Leber

Seines säuerlichen Beerengeschmacks sowie seiner Dornen wegen nannte man den Strauch Sauerdorn. Er war schon im Mittelalter bekannt und wurde in den Kräuterbüchern beschrieben. Man nutzte ihn damals bei Lebererkrankungen, gegen Gelbsucht und Rheuma. Die Pflanze fand aber auch als Färbemittel für Wolle und Leder Anwendung. Die Berberitze oder Sauerdorn ist eine bedrohte Strauchart!
Berberitze wird eingesetzt bei Erkrankungen des Magen- und Darmtraktes, der Niere und ableitenden Harnwege, der Leber und Galle; bei Gallenstauungen, Gelbsucht, Leberschwellungen. Berberitze fördert die Gallensekretion. Berberitze wirkt gegen Stuhlträgheit - aus den Leberleiden resultierend -, Gallenblasenentzündung verbunden mit Rückschmerzen, Hämorrhoiden, chronischer Wassersucht, krankhafter Urinverhaltung und Harnleiterschmerzen. Bei Opium- oder Morphiumsüchtigen kann die Berberitze Heilung von diesen Süchten bringen. Die Entwöhnungskur erfolgt mit einer steigenden und mit einer fallenden Dosis unter ärztlicher Kontrolle.

Inhaltsstoffe: klares Wasser, Alkohol, frische Berberitzenwurzel, -bast und -rinde (kbA)

Einnahmeempfehlung: 3 x täglich 7 - 14 Tropfen vor dem Essen

Warnhinweise: Bei Schwangerschaft konsultieren Sie bitte vor der Einnahme den Arzt. Außerhalb der Reichweite von kleinen Kindern aufbewahren.
Kontraindikationen: keine bekannt
Lagerung: Zimmertemperatur

Berberitze
6556100 ml23,-